Hilfen, die Sie nach der Diagnose, während der Therapien und danach beanspruchen können

Gesetzlich  Versicherte können folgende flankierende Leistungen beanspruchen:

  1. Übernahme der Transportkosten zu den Therapien (Chemotherapie; Bestrahlungen). Hierfür benötigen Sie einen von Ihrem Arzt ausgestellten Transportschein. Nachdem Sie den von Ihrer Krankenkasse haben bestätigen lassen, können Sie entweder ein (Kranken-)Transportunternehmen beauftragen oder sich jeweils ein Taxi nehmen.
    Vorteil der Beauftragung eines Transportunternehmens ist, dass Sie bei einer sog. „Serienfahrt“ zu den Therapien nur zu der ersten und letzten Fahrt zuzahlen müssen und sich ansonsten nicht um die Kosten kümmern müssen. Nachteil können eventuell längere Wartezeiten auf die Abholung sein. Nachteil der Taxi-Variante ist, dass Sie die Kosten verauslagen müssen und die Rechnung dann in regelmäßigen Abständen Ihrer Krankenkasse einzureichen haben. Vorteil ist, dass Sie keine Wartezeiten bei der Abholung haben.
    Erkundigen Sie sich bei Ihrer Kasse, mit welchen Transportunternehmen sie zusammenarbeitet!
  2. Sie haben Anspruch auf psychologische Unterstützung. Es kann sehr entlastend und hilfreich sein, mit jemanden zu sprechen, der das Gesundheitssystem und die mit der Erkrankung aufkommenden Sorgen und Probleme kennt, aber zugleich emotional nicht involviert ist. Die Brustzentren arbeiten mit Oncopsychologen zusammen.
    Weitere Anlaufstellen sind die von Oncocare: http://www.oncocare.de
  3. Nach Beendigung der Akuttherapien (Chemotherapie und Bestrahlung) haben Sie Anspruch auf eine Reha.
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