Nebenwirkungen, Chemotherapie – Trockenheit der Schleimhäute

Alle sich schnell regenerierenden Zellen werden durch die Chemotherapie in Mitleidenschaft gezogen, also Haare, Haut und Schleimhäute sowie der Magen-Darmtrakt.

Bei trockenem Mund helfen geschmacksneutrale Bonbons. Geschmacksneutralität ist wichtig, da Sie, wie Sie rasch feststellen werden, sehr geschmacksempfindlich werden und aromatisierte Bonbons und Kaugummis als unangenehm oder auch übelkeitserregend empfinden. Besser verträglich ist z.B. Isla Moos. Es sollten immer gummierte Drops sein, da Sie zusätzlich durch die Chemotherapie reduzierten Speichelfluss haben.

Trinken Sie viel – klares Wasser oder kalte Tees, wenn Ihnen bei warmen Getränken übel wird.

Den Mund kann man auch gut durch das Saugen an Zitronenstückchen befeuchten. Legen Sie sich für die Nacht mehrere Stückchen neben das Bett.

Bei trockenen Nasenschleimhäuten helfen Nasensalben, die Sie in der Apotheke bekommen. Je weiter die Chemotherapie fortschreitet, umso mehr werden Sie unter Umständen auch zu Nasenbluten neigen. Es gehen Ihnen übrigens auch, unbemerkt, die kleine Häarchen in der Nase aus, weshalb Ihre Nase immer laufen wird.

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